Casablanca: Viña Casas del Bosque




Das Casablanca-Tal ist eine Weinregion zwischen Santiago und dem Pazifik, auf halbem Weg zurück nach Santiago. Zuerst nahm ich den lokalen Bus von Viña del Mar nach Valpareiso. Der Busfahrer hat nicht verstanden, wie ich das Ziel aussprach, da hab ich ihm das auf dem Händi gesagt. Daruf nannte er eine Zahl, die ich wiederum nicht verstand. Ich gab ihm 1000 Pesos, er gab mir 500 Pesos zurück - unglaublich, wie billig hier die öffentlichen Verkehrsmittel sind. Beim Aussteigen meinte Google Maps, der Fernbahnhof sei links, eine Frau sagte der sei rechts. Dann erklärte, sie dass sie noch einen Mitfahrer im Sammeltaxi sucht. Das war dann die schnellste und günstigste Möglichkeit: 4 Passagiere à 2500 Pesos.

Vom Hostel ging ich dann zu einem Fahrradverleih, der aber leider verreist war. Im Informationsbüro Ruta del Vino de Casablanca lies ich mich beraten und sie buchten für mich eine Führung in dem Weingut Viña Casas del Bosque.
Dort angekommen war es dann Zeit für ein leckeres Mittagessen.
Bei der Führung lernten wir, dass hier früher Mais und Äpfel angebaut wurden und seit 1993 auch Wein, zuerst der Pinor Noir. Im Keller war es interessant, dass die Chilenen nicht nur mit Stahl- und Holzfässernarbeiten, sondern auch mit Keramik/Ton und Beton, was den Geschmack stark beeinflusst.

Zurück in der Stadt versuchte ich Informationen über den Fahrplan der Busse nach Santiago zu finden, vergeblich. Genauso vergeblich suchte ich eine Weinstube. Scheinbar ist es dieser Kleinstadt egal ob da draußen Äpfel und Mais oder Wein angebaut wird.
Stattdessen fand ich eine kleine Brauerei, wo ich dann einen Salat gegessen hab

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