Nach bem Frühstück am See See Lago Llanquihue fuhren wir auf die andere Seite und hinauf zu dem Vulkan Osomo, wo wir über karges Lavageetein weiter hinauf wanderten, wunderbare Aussicht!
Bis ich ausgeschlafen und gepackt hatte wurde aus dem Frühstück das Tagesessen. Am Flughafen passte dann die Woolworthtasche mit Sachen von Dominik und Saskia noch in die Rucksackhülle mit rein. Security, war dann zäh, dafür die automatische Grenzkontrolle mit automatischem Vergleich von Gesicht und Daumenabdruck echt schnell. Flug ist wohl pünktlich.
Nachdem ich die Zugfahrkarte für heute nicht online kaufen konnte, war Fahrkartenkauf heute die wichtigste und dringendste Aufgabe. Zum Glück hat der Wirt Ferdi für mich bei seinem Kumpel am Bahnhof angerufen und eine Fahrkarte zurückgelegt. So hatte ich ausgiebig Zeit, mit Sarah und Sintia, die ich gestern im Bus getroffen hatte, über Israel, Zionisten, Genozide und weitere Themen zwei Stunden lang lebharft zu diskutieren. Dazu gab es leckeren bolivianischen Kaffee, den ein Freund von Ferdi anbaut. Nachdem ich die Fahrkarte am Bahnhof bar gekaut hatte, blieb noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel und ein Mittagessen. Ich hatte kaum den Rucksack abgestellt, kam auch schon die erste Vorspeise. Am Bahnhof bewunderte ich ausführlich den alten Schmalspur-Schienenbus. Die ersten drei Stunde war landschaftlich eine Wucht. Wir ruckelten mit 15-60 km/h durch eine atemberaubende wunderbare abwechslungsreiche Landschaft. In Tupiza hielten wir 50 ...
Gegen 11 Uhr ging es los, 5 Gäste mit unserem Fahrer, Reiseleiter und Koch Walter. Die erste Station war der Eisenbahnfriedhof, ein Friedhof wo die Leute sehr viel Spaß haben. Am Rand der Salzebene besuchten wir eine Ausstellung, wie hier Salz abgebaute wurde und wird. Besonders beeindruckten mich die Mauersteine aus Salz. Während wir im Andenkenladen stöberten, zauberte Walter ein leckeres und gesundes Mittagessen mit Quinoa auf die Salztische. Der nächste Stopp war am allerersten Salzhotel, das heute ein Museum ist. Dort war auch einmal der Startpunkt des Dakar-Autorennen. Danach brausten wir über die ebene Salzfläche hinein, bis wir eine nasse Stelle fanden, wo wir lustige Fotos mit Spiegelungen machten. Für mich war aber neben dem lauwarmen Salzwasser in den Badelatschen die weite Ebene, kilometerweis nichts als Salz. Dann wurde es spannend: schaffen wir es noch zur Isla Incahuasi, einer von 32 Vulkaninseln mitten in der Salzebene? Bei der Buchung hatten s...
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