Tilcara

Das erste Ziel heute war Pucamár, die Ausgrabungsstätte eines Dorfes, von ca 1000 v.Chr.-1600 auf einem Hügel gegenüber Tilcara. Es war im letzten Jahrhunder ausgegraben und restauriert worden - auch eine Geschichte der Archäoligie. Heute würde man einiges anders machen. Es gibt einen schönen Einblick, wie die Häuser damals aussahen und wie die Menschen lebten. Der kürzeste Weg dahin führte über ein ausgetrocknetes Flussbett.
Von oben konnte man auch hinunterschauen, wo damals die Pferche für die Llamas waren.
Als die Inkas um 1500 die Gegend besetzten, führten sie mitten im Dorf ihre eigenen Kultstätten ein, was ihre Herrschaft stärkte.

Direkt neben der Ausgrabungsstätte ist noch ein botanischer Garten, der neben sehr vielen Kakteen auch noch ein paar andere Pflanzen ausstellt.
Auf dem Weg zum zweiten Ziel lies ich mich durch Hunger und schöner Musik der Gruppe SIWAYRO  https://www.instagram.com/maribasterr/reel/DE71078R_8E/ zu einem Hamburguesa del Lllama locken.
Danach wanderte ich los, steil hinauf zur Schlucht Garganta del Daiblo.
Kurz vor dem Autoparkplatz hatte ich eine schöne Sicht hinunter zu der Schlucht. Weil der zugehrige Wasserfall nur tröpfelte, da alles Wasser zur Nutzung umgeleitet war, wanderte ich noch ein Stück weiter zu einem natürichen Wasserfall.
Danach ging ich noch zum Aussichtspunkt in die Schlucht.
Der Rückweg war dann weniger anstrengend. Ich hatte auch einen schönen Blick hinunter, über die Stadt und nach Norden das Tal hinauf.
Zurück in Tilcara ging ich über den Hauptplatz, wo ein Trio ein kostenloses Konzert gab.
Zum Abendessen gönnte ich mir noch ein paniertrs Llama.

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